Wanderausstellung: Die nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde
Im November 2026 organisiert der Förderverein Bedburger Begegnungspark die Wanderausstellung: Die nationalsozialistischen »Euthanasie«-Morde. Die Ausstellung beleuchtet in zehn Kapiteln die Vorgeschichte, Voraussetzungen und Durchführung der Patientenmorde im Nationalsozialismus. Sie erläutert die zentrale Rolle der Organisationszentrale in der Tiergartenstraße 4, informiert über weitere Mordaktionen gegen psychisch kranke und geistig behinderte Menschen in Deutschland und Europa ab 1939 und zeigt die Verbindung zur Ermordung der europäischen Juden auf. Darüber hinaus thematisiert sie das Verdrängen und Verschweigen dieser Verbrechen nach 1945. Lebensgeschichtliche Skizzen von zehn Opfern verdeutlichen die persönliche Dimension der Verbrechen. Ergänzend wird die Entwicklung der Erinnerungskultur und des Gedenkens an die „Euthanasie“-Morde in Europa dargestellt.

Verlegung der Stolperschwelle in Bedburg-Hau
am Bahnhof Bedburg-Hau wurde am 05. Juni 2024 um 16 Uhr die Stolperschwelle verlegt. Es war eine sehr schöne und bewegende Gedenkveranstaltung, bei der wir als Förderverein Bedburger Begegnungspark mit acht Jugendlichen aus Bedburg-Hau eine Rede von Sigrid Falkenstein, der Nichte von Anne Lehnkering, die Anfang März 1940 von hier aus deportiert und in Grafeneck ermordet wurde, verlesen haben. Die Jugendlichen waren großartig. Wie wertvoll es ist, dass sich junge Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen. Danke Emma Reijngoudt, Milla Reckers, Keano Janssen, Emma Roelofs, Manon Reijngoudt, Meret Reckers, Liam Janssen und Elizabeth Kneppeck.






Stolperschwelle am Bahnhof Bedburg-Hau auf Hochglanz gebracht
Im Juni 2024 verlegte der Künstler Gunter Demnig am Bahnhof Bedburg-Hau eine Stolperschwelle
zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Von hier aus wurden zwischen 1940
und 1944 mehr als 2.500 Patientinnen und Patienten der damaligen Rheinischen Provinzial-Heil- und
Pflegeanstalt Bedburg-Hau in andere Anstalten oder direkt in Tötungsanstalten wie Grafeneck oder
Brandenburg/Havel transportiert und ermordet. Am 27. Januar wird bundesweit der Opfer des
Nationalsozialismus gedacht.
Aus diesem Anlass haben Mitglieder des Fördervereins Bedburger Begegnungspark e. V. die
Stolperschwelle wieder auf Hochglanz gebracht.



